Wie ein Buch entsteht
Am Anfang war das Wort

Keine Angst, ich will hier nicht mit der Interpretation der Bibel beginnen.
Doch wenn man eine Idee im Kopf hat, die sich allmählich zu einem Roman verdichtet, möchte man diese nun niederschreiben.
Stellt sich nur noch die Frage: Wie
beginnt man am besten?
Mit einer großen Beschreibung der Umgebung? Setzt man sofort in die Handlung ein, daß der Leser keine Zeit hat sich in die Handlung einzufühlen? Beginnt man mit einem Dialog?
Eine schwierige Frage.
Hat man sich nun für eines entschieden, stellt sich nun die Frage, wie man beginnt. Mit welchen Worten? Wie kann man Worte finden, die nicht klingen, als man sie sich aus den Fingern herausgezogen? Als klänge es wie ein Zusammenklaub von Buchstaben, die zu Wörtern wurden.
So schreibt man etwas, streicht es durch bzw. löscht es, schreibt was Neues. Vielleicht läßt man es etwas liegen, liest es sich dann noch einmal durch und ist wieder nicht mit dem Geschriebenen zufrieden. Also wird es wieder gestrichen. So geht es immer weiter bis man die richtigen Worte gefunden hat.
So läuft es natürlich nicht immer ab. Meist geht es sehr schnell voran, man schreibt in einem fort, vergißt alles um sich herum bis dann erschöpft nicht mehr weiterschreiben kann.
Egal wie man mit dem Schreiben anfängt, am Anfang ist immer das Wort. Zusammengesetzt aus Buchstaben.

16.5.09 11:40
 


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